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HOCKENHEIM  2004

Nach vier Jahren kehrten wir an den Ort des Schreckens mit einem neuen und wesentlich schnellerem Dragster zurück. Freitagmittag dann der erste Qualifikationslauf auf einer Piste die einfach nicht mehr das ist was sie mal war, bevor der Start zurückgesetzt werden musste wegen der Formel 1 Strecke. Traktion war nicht wirklich vorhanden, aber Thomas hatte das voll im Griff mit dem neuen Lenco Drive mit weniger Gas loszufahren. Das gab für uns eine super Zeit:  7.50 sek. bei einem Top Speed von 302 Km/h. Wir waren auf anhieb Top Qualifyer. Das war das erste Mal in unserer Rennkarriere. Die Freude war natürlich riesengross.

Zweiter Qualifikationslauf am Freitagnachmittag brachte keine Verbesserung, denn uns ist der Blower-Riemen gerissen, das Birst Plate rausgeflogen und es hat uns die Zündkabel zerrissen. Somit wussten wir, dass wir an diesem Abend den ganzen Motor zerlegen mussten. Wir wechselten die Haupt – und Pleuellager, Ventile einschleifen, Kolben ersetzen, Zündkabel neu anpassen und alles wieder durch checken. Leider fing es auch da wieder an zu regnen und wir beschlossen, dass wir über den Winter unbedingt ein richtiges Vorzelt bauen müssen.

   

   

   

Samstag liessen wir den dritten Quali-Lauf aus um den Motor nochmals zu kontrollieren. Dann am Samstagnachmittag beim vierten Quali-Lauf fiel der dritte Gang raus und wir konnten uns wieder nicht verbessern, was eigentlich auch gar nicht nötig war, da war ja unseren Index bereits um 0,89sek. unterboten haben und immer noch Top Qualifyer waren.

Leider mussten wir dann am Samstagabend wegen einem technischen Defekt auf die Elimination verzichten.

Trotzdem war das ein sehr erfolgreiches erstes Jahr gewesen, denn wir wissen nun zu was der Dragster und das Team fähig ist und wir freuen uns somit

auf die kommende Saison.

 

 

TURTMANN  2004

Nach vier jähriger Pause, viel Arbeit und Schweiss im letzten Winter war es nun endlich soweit und wir fuhren am 15.7.2004 abends mit unserem Teambus und neuem Dragster Richtung Turtmann los.

Dieses Jahr erklärten wir zu unserem Trainingsjahr um uns mit dem neuen  Dragster und seinen Bedürfnissen vertraut zu machen, da eigentlich keiner so richtig  ahnte auf was wir uns da eingelassen haben.

Bei sonnigem Wetter und bester Laune absolvierten wir den ersten Qualifikationslauf mit einer Zeit von 8,098sek und einem Top Speed von 261Km/h.

Der zweite Qualifikationslauf war noch ein bisschen besser als der erste mit einer  Zeit von 8,028sek. und einem Top Speed von 271Km/h. Damit waren wir second Qualifyer.

 Dann kam ein riesiges Gewitter auf und wir mussten feststellen, dass unser provisorisches Vorzelt nicht ganz geeignet war und wir auf nassem Boden rumrobbend die Haupt – und Pleuellager wechseln mussten. Das sind die neuen Aufgaben wenn man einen Methanol Motor hat und nicht nur einen „einfachen“ Sauger der ziemlich pflegeleicht ist.

 Nach langer Arbeit und und einer einigermassen erholsamen Nacht traten wir dann am Sonntag im  ¼ Finale gegen Gerd Habermann an. Wir unterlagen leider ganz knapp, konnten uns jedoch persönlich verbessern auf 7,70sek. und einem Top Speed von 302Km/h.

                     

 Wir gingen voller Freude und Glücksgefühl nach Hause, denn das erste Rennen verlief für uns einfach hervorragend und wir hatten keine grösseren Schäden zu beklagen. Wir konnten also unbesorgt alles für Hockenheim vorbereiten und mit grosser Vorfreude warteten wir auf das nächste Rennen.

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